Cleveland Way 4: Newton under Roseberry – Skinningrove
Die Fakten
26,5 km 630 hm 725 hm
Start: Newton Under Roseberry
Ziel: Skinningrove
Schwierigkeit: Abgesehen vom steilen Aufstieg zum Roseberry Topping einfache Wege. Für den Klippenweg ab Saltburn sollte man allerdings keine Höhenangst haben.
Heute stellte ich vor dem Frühstück noch das Bild fertig, das ich gestern unterwegs begonnen hatte. Ich bin damit nicht so ganz zufrieden, was aber auch damit zusammenhängt, dass ich dort, wo ich eine Sitzgelegenheit gefunden hatte, nicht den besten Blick hatte.

Um halb neun machte ich mich schließlich auf den Weg und erklomm die vielen Stufen zum Roseberry Topping. Die Mühe lohnte sich aber, da ich von oben einen tollen Blick hatte. Ich machte Selfies und freute mich, dass ich den Gipfel ganz für mich hatte.






Als ich auf der anderen Seite hinabgestiegen war, kam ich zu einer Bank mit Blick auf Roseberry Topping. Da es aktuell auch nicht nach Regen aussah, nutzte ich die Gelegenheit für eine schnelle Skizze.


Nun ging es wieder ins Moor und ich genoss vermutlich zum letzten Mal die blühende Heide, da ich die nächsten Tage an der Küste entlangwandern werde.

Durch den Wald ging es dann zur Highcliffe, einer faszinierenden Felsformation mit toller Aussicht.



Ein steiler Pfad brachte mich bergab. Als ich unten einen interessanten Wegweiser nach Tees Link fand, aber keinen für den Cleveland Way, kam ich mal auf die Idee meine Wanderapp zu checken. Da sah ich erst, dass der Weg eigentlich noch weiter oben entlanggeführt hätte. Das war mein Fehler gewesen, da auch oben kein Schild gewesden war, ich aber einfach davon ausgegangen war, dass es sich um den richtigen Weg nach unten handelte.


Da mein Weg aber auch ganz schön war, ging ich nun die nächsten Kilometer unterhalb der eigentlichen Route weiter.


Schließlich stieß ich wieder auf den Cleveland Way, der nach dem Queren der A171 erneut über Stufen bergauf führte. Oben machte ich eine kleine Pause und konnte sogar ein paar Sonnenstrahlen genießen. Da es sehr windig war, ging ich aber recht bald wieder weiter. Nach etwa 15 Kilometern hatte ich einen schönen Blick auf Skelton und das Meer im Hintergrund.

In Skelton ging ich kurz zum Supermarkt, ging aber sonst recht zügig durch die Stadt durch, da ich die nächsten Tage noch einige vermutlich schönere Orte auf dem Weg habe.
Der Weg ging nun in den Wald hinein und führte schön an einem kleinen Bach entlang. Dabei hatte ich gute Blicke auf das Saltburn Viadukt.



Gegen halb vier erreichte ich schließlich Saltburn by the Sea, einen viktorianischen Küstenort, der für seinen Pier und die nostalgische Atmosphäre bekannt ist. Von der Stadt oben hatte ich tolle Blicke auf das Meer und die Küste.






Zum Strand hinunter führt eine Standseilbahn von 1884. Sie funktioniert durch die Schwerkraft und Wasserballast. Der obere Wagen wird mit Wasser befüllt, wird dadurch schwerer als der untere Wagen und zieht diesen nach oben.


Einen tollen Blick auf die Bahn und auf Saltburn hätte man vom Pier, der aber leider aktuell geschlossen ist. Daher musste ich mich mit einem Foto vom Strand unten begnügen.

Ich machte in Saltburn noch eine gemütliche Pause, trank Kaffee und genoss den Blick aufs Meer.


Ich riss mich nur ungern wieder von Saltburn los und fand es schade, dass ich nicht gleich für die Nacht hier bleiben konnte, aber der weitere Weg war auch ganz fantastisch. Es ging auf die Klippen hinauf und nun oben an diesen entlang.





Etwa auf halbem Weg tauchte vor mir die Skulptur „The Circle“ von Richard Farrington auf. Die kleinen Figuren wie Meerjungfrau, Pferd und Anker repräsentieren die lokale Geschichte, Industrie und Folklore.


Schließlich führte mich der Weg hinunter an den Strand und nach Skinningrove, wo ich heute übernachte.



Ich bezog mein Zimmer und ging dann noch einmal zum Strand, um eine Kleinigkeit zu essen und ein bisschen zu malen.

Fazit: Ich war ein wenig traurig, dass ich die mystische Moorlandschaft verlassen musste, aber Saltburn und der Klippenweg machten mir den Abschied leicht. Nun freue ich mich auf die restlichen Etappen an der Küste.