Weitwanderwege

Voralpenweg 5: Wilhelmsburg – Rabenstein

Die Fakten
18,5 km 443 hm 427 hm
Start: Bahnhof Kreisbach bei Wilhelmsburg
Ziel: Bahnhof Rabenstein an der Pielach

Nachdem ich Ende Oktober bei wundervollem Herbstwetter endlich den Voralpenweg fortgesetzt hatte, juckte mich die nächste Etappe schon bald in den Fingern (oder Füßen? ;-)) und so machte ich mich Mitte November wieder auf nach St. Pölten. Von dort ging es mit der kleinen Traisentalbahn nach Kreisbach, dem Bahnhof am Rand von Wilhelmsburg, wo ich den Weg zuletzt verlassen hatte. Es ging über die Traisen und noch für etwa einen Kilometer durch Siedlungsgebiet.

Dann führte der Weg am Rand einer Kuhweide entlang bergauf und schließlich auch durch die Weide hindurch, wo ich aber keine weiteren Kühe mehr sah. Nach dem ersten Stück bergauf gab es nochmal einen Blick zurück auf Wilhelmsburg und die Rudolfshöhe.

Nach einem kurzen Abschnitt durch den Wald führte der Weg für eine Weile einen Hügelrücken entlang. Zwar hatte ich hier tolle Ausblicke ins Bergland, aber dafür pfiff mir auch der Wind um die Nase.

Obwohl die Vegetation noch sehr herbstlich war, waren die Temperaturen an diesem Tag winterlich, erst recht mit dem starken Wind, und so wanderte ich zügig dahin. Nach etwa zwei Stunden fand ich aber erstaunlicherweise bei einer Kapelle eine Bank, die dank Hecken windgeschützt war und wo ich sogar ein paar Sonnenstrahlen abbekam.

Nach einem kurzen Päuschen mit Tee und Müsliriegel ging es hinauf zur Kaiserkogelhütte, meinem höchsten Punkt des Tages. Neben dem Voralpenweg führen auch der Traisentaler Rundwanderweg und der Niederösterreichische Mariazellerweg dort hinauf.

Von der Kaiserkogelhütte hatte ich noch einmal einen sehr schönen Ausblick. Laut Schild sieht man auf dem folgenden Foto den Hochstaff, die Reisalpe und den Muckenkogel, wobei ich etwas Probleme hatte die einzelnen Gipfel zuzuordnen.

Nachdem mir beim Betrachten der Berge ordentlich kalt geworden war, legte ich bei der Kaiserkogelhütte noch eine kleine Pause mit Heißer Schokolade ein.

Danach war es schwer die warme Stube wieder zu verlassen, zumal hier oben ein eisiger Wind wehte. Die gefühlten Temperaturen mussten sich irgendwo in den Minusgraden bewegen und so war der weitere Weg über den ungeschützten Hügelrücken sehr ungemütlich. Zum Glück wurde es angenehmer, als ich bergab zum Deutschbach ging. Beim weiteren Weg am Bach entlang bekam ich sogar noch ein paar Sonnenstrahlen ab.

Nach einer guten Stunde auf der Straße am Bach entlang erreichte ich schließlich Rabenstein an der Pielach, wo mich der Schienenersatzverkehr (da auf der Mariazellerbahn gerade gebaut wurde) zurück nach St. Pölten brachte.

Fazit: Eine aussichtsreiche Etappe, bei der die Wege allerdings sehr dem Wind ausgesetzt waren. Vermutlich hätte ich die Ausblicke noch mehr genießen können, wenn mir nicht so kalt gewesen wäre.

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